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WienAIR 2026: Nachwuchstalente trotzen Sommerhitze

Skispringen bei 33 Grad im Schatten: Am 15. August ging mit der „WienAIR 2026“ die Wiener Landesmeisterschaft im Skispringen im oberösterreichischen Höhnhart über die Bühne. Rund 100 Mädchen und Burschen im Alter zwischen sieben und 14 Jahren trotzten der sommerlichen Hitze und zeigten auf den bewässerten Mattenschanzen ihre weitesten Sprünge. Veranstaltet wurde der Nachwuchsbewerb von den Wiener Stadtadlern, dem einzigen Skisprungverein in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Weil es bekanntlich in der Bundeshauptstadt nach wie vor keine eigene Skisprunganlage gibt, wurde die „WienAIR“ heuer bereits zum dritten Mal in die Höhnharter Borbet-GGW Arena verlegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten nicht nur aus ganz Österreich an, sondern auch aus Deutschland und Ungarn. 

Wiener Landesmeistertitel für Paul Kámán und Siri Grimheden

Bei den Burschen sicherte sich der 13-jährige Paul Kámán aus der Region Schwechat den Wiener Landesmeistertitel. Mit Sprüngen auf 43 und 43,5 Meter setzte er sich vor seinen Vereinskollegen durch.

Bei den Mädchen wurde die 14-jährige Siri Grimheden aus Wien-Landstraße Wiener Landesmeisterin. Sie überzeugte mit Weiten von 46 und 47 Metern sowie starken Haltungsnoten und war damit zugleich die beste Springerin des gesamten Bewerbs. Der entsprechende Tagessieg bei den Burschen ging an den Tiroler Manuel Schneider. Er erreichte 51 und 49,5 Meter und zeigte damit ebenfalls eindrucksvoll das hohe Niveau des Nachwuchsbewerbs.

Die Wiener Meistertitel nach Altersklassen

Bei den „Kinder I Burschen“ auf der HS 15 Schanze holte sich der achtjährige Constantin Reich aus Wien-Leopoldstadt mit Sprüngen auf 7,5 und 8 Meter den Titel des jüngsten Wiener Meisters. Bei den etwas älteren Burschen („Kinder II Burschen”) wurde bereits auf der HS 30 gesprungen. In einem spannenden Dreikampf setzte sich der neunjährige Oskar Piber aus Wien-Landstraße trotz eines Trainingssturzes am Vortag mit Weiten von 24 und 23,5 Metern durch. Wiener Vizemeister wurde Jonathan Kammel (9) aus Wien-Hietzing mit 23 und 22,5 Metern, gefolgt von Lorenz Fank (9) aus Wien-Donaustadt mit 22 und 23 Metern.

Bei den Kinder II Mädchen ging der Wiener Landesmeistertitel an die neunjährige Stadtadlerin Flora Balaz aus Wien-Donaustadt. Mit Sprüngen auf 18 und 19 Meter sicherte sie sich Gold in der Wiener Wertung. In der allgemeinen Wertung ihrer Leistungsklasse verpasste sie das Podest nur knapp und belegte Rang vier.

In der gemischten „B-Klasse II“ setzte sich die elfjährige Helena Fessl aus Wien-Döbling mit 23 und 24,5 Metern souverän durch – sowohl in der Wiener Wertung als auch in der allgemeinen Leistungsklasse. Ebenfalls in dieser Gruppe am Start war Antonia Böchheimer (11) aus Wien-Margareten. Bei ihrem ersten Bewerb auf der HS 30 erreichte sie mit 17 und 16,5 Metern Rang zwei in der Wiener Meisterwertung und damit Platz vier in der Gesamtwertung ihrer Gruppe.

Starke Leistungen auf der HS 55 Schanze

Auf der großen HS 55 standen die nächsten Wiener Meistertitel auf dem Programm. Bei den „Schüler I“ gelang dem elfjährigen Paul Wasserbauer aus Wien-Simmering eine beeindruckende Steigerung. Nach 42 Metern im ersten Durchgang legte er im zweiten Sprung noch einmal fünf Meter zu und landete bei 47 Metern. Damit sicherte er sich den Wiener Landesmeistertitel.

Vizemeister wurde Tim Miksch (12) aus der Region Mödling mit 42 und 42,5 Metern. Ebenfalls auf das Podest schaffte es Emanuel Urban (12) aus Baden mit Weiten von 43 und 41 Metern. Karl Hennerbichler (12) aus Mödling belegte mit 35,5 und 38 Metern Rang vier. Tobias Borsitzky (11) aus Wiener Neustadt überzeugte bei seinem ersten Wettkampf auf der großen Schanze mit 35 und 37 Metern und wurde Fünfter.

Auch für die zwölfjährige Anna Galfi aus Wien-Simmering war es der erste Bewerb auf der HS 55. Das hielt sie nicht davon ab, sich in der Klasse „Schülerinnen I“ mit 39,5 und 37,5 Metern souverän den Wiener Landesmeistertitel zu sichern. In der allgemeinen Wertung ihrer Klasse verpasste sie das Podest allerdings knapp. Wiener Vizemeisterin wurde Sandra Varga (12) aus Wien-Brigittenau mit 31,5 und 33 Metern.

Eine weitere Goldmedaille für Wien gab es in der Klasse „Schüler III“: Der 14-jährige Malik Barrett aus Wien-Simmering holte sich mit Weiten von 43,5 und 43 Metern den Wiener Landesmeistertitel. In der allgemeinen Leistungsklasse bedeuteten seine Sprünge zudem Bronze.

Pokale und Goodie-Bags

Wir gratulieren allen Stadtadlern zu ihren Leistungen - genauso wie allen anderen Athletinnen und Athleten, die an der WienAIR 2026 teilgenommen haben. Besonders natürlich den Siegerinnen und Siegern der jeweiligen Leistungsklassen: neben unserer Siri Grimheden (“Schülerinnen III”) und Helena Fessl (“B-Klasse II) sind das Marlena Eitzlmaier vom SC Höhnhart (“Kinder I Mädchen), Csenár Levente Márton vom ungarischen Skiclub Köszegi (“Kinder I Burschen” und “Kinder II Burschen”), Lea Unterguggenberger von der Skiläufervereinigung Villach (“B-Klasse I”), Cäcilia Schneiderbanger vom SC Höhnhart (“Kinder II Mädchen”), Valentina Weidinger vom UVB Hinzenbach (“Schülerinnen I”), Matthias Embacher vom Kitzbüheler Ski Club (“Schüler I”), Manuel Schneider vom Nordic Team Absam (“Schüler II”) und Jonas Posch vom Nordic Team Absam (“Schüler III”).

Die wohlverdienten Pokale, Medaillen und Sachpreise wurden von Christian Moser, dem Sportlichen Leiter der Wiener Stadtadler, gemeinsam mit unserem VIP-Gast Harald Haim, Direktor des renommierten Skigymnasiums Stams und Nachwuchsreferent für Skispringen im ÖSV, überreicht.

Doch auch jene Athletinnen und Athleten, die es dieses Mal nicht aufs Podest geschafft haben, mussten nicht mit leeren Händen nach Hause gehen: Sie durften sich über prall gefüllte Goodie-Bags unserer Partner Manner, Wiesbauer und Billa Patrick Bastirsch freuen.

Wolfgang Wadsak, Vereinsvorsitzender der Wiener Stadtadler, der einmal mehr souverän und mit viel Charme durch den gesamten Bewerb führte, nutzte die Siegerehrung auch, um sich bei all jenen zu bedanken, die zum erfolgreichen Gelingen der WienAIR 2026 beigetragen haben.

Danksagung

Ein großes Dankeschön gilt Nóra Erhardt, die auch heuer wieder bereit war, die Organisationsleitung dieses Großevents zu übernehmen. Ohne ihre kompetente, strukturierte und engagierte Führung wäre die WienAIR in dieser Form nicht möglich gewesen!

Ein ebenso großer Dank gebührt den zahlreichen Eltern und Geschwisterkindern, die mit ihrem tatkräftigen Einsatz wesentlich zum Gelingen der WienAIR beigetragen haben. Unser Dank gilt außerdem der Stadt Wien sowie unseren Sponsoren Manner, Wiesbauer, Schiebel, BVS Wassertechnik, Billa Patrick Bastirsch und – ganz neu – der European Association of Nuclear Medicine (EANM).

Darüber hinaus möchten wir uns bei allen helfenden Händen bedanken, die die WienAIR 2026 möglich gemacht haben: bei Roman Fessl und Klaus Schmalzl vom SC Höhnhart für ihre Gastfreundschaft auf der Schanzenanlage, bei Philipp Steinbacher vom Nordic Skiteam Salzkammergut als Chefkampfrichter, bei Thomas Schmalzl vom SC Höhnhart als Wettkampfleiter, bei Christian Moser als Landesskiverbandsvertreter, bei Ruth Szenftner als Leiterin des Bewerbsbüros und bei der Schanzenchefin Tamara Pöllmann-Barrett.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere Sprungrichter Rosa Hofstätter, Armin Kammel, Klaus Dobrezberger, Rene Rankl und Martin Erhart, an Johannes Bruckbauer und Paul Varga für ihre Verantwortung im Rennbüro sowie an unseren Teamarzt Philipp Urbanek, der als Chef des medizinischen Rettungsdienstes für die medizinische Betreuung vor Ort verantwortlich war.

Für die mediale Bildbegleitung auf Weltklasseniveau bedanken wir uns bei Daniela Moser von GEPA Pictures, Albert Reiter und Philipp/McPhilproduction vom Wiener Skiverband sowie bei Julia Almeder von den Wiener Stadtadlern.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an unsere engagierten Trainerinnen und Trainer, die die Stadtadler-Kids im vergangenen Jahr begleitet, gefördert und auf ihrem Weg unterstützt haben: Stephan Zitz, Thomas Wadsak, Benjamin Gaudernak, Nükhet Stanfel, Samuel Glaser und Naim Stanfel.

Zu guter Letzt gilt unser Dank unserem Maskottchen AIRika, das spontan eingesprungen ist und dem bei den sommerlichen Temperaturen einmal mehr einiges abverlangt wurde. Danke für deinen Einsatz und dafür, dass du bei der WienAIR für gute Stimmung und viele strahlende Gesichter gesorgt hast!

Alle Fotos (c) gepa